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Kundus-Affäre: Zivile Opfer schon früh Thema im Kanzleramt

Berlin (dpa) - Das Bundeskanzleramt hatte schon wenige Stunden nach dem Bombardement von Kundus Hinweise auf zivile Opfer. Das geht aus einer am Morgen des 4. September 2009 intern im Kanzleramt versendeten Mail hervor, die dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zur Verfügung gestellt wurde und der dpa vorliegt. Darin ist von 50 bis 100 toten Zivilisten die Rede. Die Bundesregierung hatte wochenlang keine klare Aussage dazu gemacht, ob es zivile Opfer gegeben habe.
Konflikte / Untersuchungsausschuss / Afghanistan
25.03.2010 · 15:57 Uhr
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