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Kuba: Staatschef Castro "beklagt" Hungertod des inhaftierten Dissidenten

Havanna (dts) - Kubas Staatschef Raúl Castro hat heute mitteilen lassen, dass er den Tod des Inhaftierten Dissidenten Orlando Zapata Tamayo "beklage". In einer Mitteilung des Außenministerium des Landes wurde damit auch der Tod des 42-Jährigen offiziell bestätigt. Tamayo war am gestrigen Dienstag in einem Krankenhaus in Havanna an den Folgen eines Hungerstreiks gestorben, mit dem er gegen die Haftbedingungen in Kuba protestieren wollte. Der Bürgerrechtler war 2003 wegen "Störung der öffentlichen Ordnung" zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Nach Schätzung von Menschenrechtsorganisationen gibt es auf Kuba etwa 200 politische Gefangene. Diese werden von der Regierung zumeist als Agenten oder Söldner im Dienst der USA angesehen.
Kuba / Dissidenten / Tod
24.02.2010 · 20:07 Uhr
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