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Kuba bittet Dissidenten um Ende von Hungerstreik

Guillermo FariñasGroßansicht
Havanna (dpa) - Die kubanische Führung hat den Dissidenten Guillermo Fariñas gebeten, seinen Hungerstreik zu beenden. Ein hoher Funktionär habe ihn am Sonntag besucht, sagte der Regimekritiker der Deutschen Presse-Agentur in einem Telefongespräch.

Dieser habe ihm ausgerichtet, die Behörden sorgten sich um seine Gesundheit. Fariñas, der seit dem 24. Februar keine Nahrung mehr zu sich nimmt, war vor über einer Woche in ein Krankenhaus der zentralkubanischen Stadt Santa Clara gebracht worden und wird seither künstlich ernährt.

Er habe aber darauf bestanden, den Streik fortzusetzen, den er nach dem Tode des Oppositionellen Orlando Zapata begann, bis seine Forderung nach einer Freilassung von 26 schwer kranken politischen Häftlingen erfüllt werde. «Wir haben ein sehr professionelles Gespräch miteinander geführt», sagte Fariñas. Der Dissident gehört dem Netz der «Unabhängigen Journalisten» an, die im Internet kritische Artikel über die Lage in Kuba und über die kubanische Regierung veröffentlichen.

Menschenrechte / Opposition / Kuba
22.03.2010 · 09:53 Uhr
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