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Kritik aus Justizministerium am Datensammeln der Geheimdienste

Berlin (dpa) - Das Ausmaß der Überwachung von E-Mails und des Datenverkehrs im Internet durch deutsche Geheimdienste stößt im FDP-geführten Bundesjustizministerium auf scharfe Kritik. Da bestehe ein erklärungsbedürftiges Missverhältnis, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Max Stadler der «Süddeutschen Zeitung». Hintergrund sind Berichte des Parlamentarischen Kontrollgremiums. Danach wurden 2010 mehr als 37 Millionen E-Mails und Datenverbindungen überprüft - fünfmal so viel wie im Vorjahr. Tatsächlich verwertbare Hinweise habe es aber nur in 213 Fällen gegeben.

Geheimdienste / Datenschutz
27.02.2012 · 00:46 Uhr
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