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Kritik an Zögerlichkeit der EU bei Kontensperren von Gaddafi und Ben Ali

Brüssel (dts) - Die Zögerlichkeit der EU beim Sperren der Konten von Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi, Ägyptens Ex-Präsident Husni Mubarak und Tunesiens Ex-Präsident Zine El Abidine Ben Ali ist auf deutliche Kritik gestoßen. Wie das ZDF-Magazin "Report Mainz" berichtet, waren die Konten des ehemaligen ägyptischen Diktators Mubarak in der Schweiz bereits eine halbe Stunde nach dessen Rücktritt gesperrt. Die Europäische Union hatte diesen Schritt bereits vor fünf Wochen ebenfalls angekündigt, bis dato aber noch nicht umgesetzt.

Der Fraktionschef der Sozialdemokraten im Europaparlament Martin Schulz (SPD) zeigte sich darüber verwundert: "Wenn man Diktatoren bekämpfen will, muss man schnell handeln und nicht mit dem Tempo einer Schnecke." Auch bei Tunesiens Ex-Diktator Ben Ali brauchte die Europäische Union nach dessen Rücktritt drei Wochen bis alle Konten gesperrt waren. Etwas schneller ging es bei Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi, bereits zwei Wochen nach Beginn der Aufstände wurden dessen Konten gesperrt.
Belgien / Libyen / Ägypten / Tunesien / Finanzindustrie / Weltpolitik
21.03.2011 · 10:44 Uhr
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