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Krauss-Maffei-Gesellschafter: Panzer-Export «Wahnsinn»

Das Interesse der Saudis an deutschen Kampfpanzern ist ungebrochen. Foto: Krauss-Maffei Wegmann

München (dpa) - Ein Miteigentümer des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei-Wegmann, Burkhart von Braunbehrens, macht weiter Front gegen einen möglichen Verkauf von Leopard-2-Kampfpanzern nach Saudi-Arabien.

Spanien wolle Leopard-Panzer aus eigener Lizenzproduktion nach Saudi-Arabien liefern, deshalb habe Kraus-Maffei-Wegmann beim Bundessicherheitsrat eine Voranfrage zur Genehmigung gestellt, sagte Braunbehrens dem Magazin «Stern». Zwar werde Saudi-Arabien als Bollwerk gegen den Iran gesehen, und Israel habe seinen Einspruch gegen das Geschäft zurückgenommen. Aber während der arabischen Revolution Panzer in das Königreich zu liefern, «wäre Wahnsinn».

Er sei entsetzt gewesen, als saudische Panzer im vergangenen Jahr die Demokratiebewegung in Bahrain niedergeschlagen hätten, sagte der Miteigentümer des Münchner Rüstungsunternehmens.

Rüstungsindustrie
20.06.2012 · 14:42 Uhr
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