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Kostenloses Instant Messaging bedroht Mobilfunkanbieter

Washington (dts) - Kostenlose Instant Messaging-Dienste sind zu einer ernsthaften Bedrohung für die Mobilfunkanbieter geworden. Solche Dienste schädigten das Geschäftsmodell einer Industrie, "die den Großteil ihres Profits aus überteuerten Angeboten, wie Textnachrichten, generiert", so ein Analyst von Sanford Bernstein. Die zahlreichen Möglichkeiten Textnachrichten kostenfrei zu übermitteln stellen die Mobilfunkanbieter mit ihren gebührenpflichtigen "Short Message Service" (SMS) vor neue Herausforderungen.

Der Umsatz durch kostenpflichtige Textnachrichten liegt in den USA derzeit noch bei rund 20 Milliarden Dollar pro Jahr. Doch die Konkurrenz durch kostenlose Text-Dienste, welche ihre Nachrichten über das Internet versenden und sofort auf dem Bildschirm erscheinen, wird immer größer. So plant Apple für den kommenden Mittwoch die Vorstellung seines neuen Instant Message Services, genannt "iMessage". Auch Samsung und Google sollen an einem neuen Service arbeiten, der es Handy-Nutzern erlaubt, Nachrichten kostenlos zu übermitteln.
USA / Internet / Telekommunikation
10.10.2011 · 08:13 Uhr
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