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Kontrollmöglichkeiten an Flughäfen

Hamburg (dpa) - Wer mit dem Flugzeug verreisen will, kommt an bestimmten Kontrollen nicht vorbei. Üblich sind:

- Metalldetektor: In der Regel müssen Passagiere zunächst durch einen sogenannten Torrahmen gehen. Das Gerät erzeugt ein elektromagnetisches Feld, das durch metallene Gegenstände verändert wird. Trägt der Fluggast etwa eine Waffe bei sich - fast alle Waffen haben einen Metallanteil - schlägt das Gerät Alarm. Um die Sicherheit zu erhöhen, werden Passagiere in der Regel zusätzlich abgetastet und mit einem Handgerät überprüft. Auch diese Metalldetektoren zeigen an, wenn sich das elektromagnetische Feld durch verstecktes Metall verändert.

- Röntgengeräte: Für die Gepäckkontrolle werden Röntgengeräte eingesetzt. Dadurch werden die Konturen des Inhalts sichtbar. Mit speziellen Techniken kann auch das Material der Gegenstände erkannt werden, denn die Struktur etwa von Tabletten ist anders als die einer Haarbürste. Hat ein Kontrolleur verdächtige Gegenstände entdeckt, wird das Gepäck in Anwesenheit des Passagiers von der Bundespolizei durchsucht.

- Körperscanner: Sogenannte Nackt-Scanner werden in der EU bislang nur zu Testzwecken eingesetzt. Die Geräte durchleuchten bekleidete Fluggäste praktisch bis auf die Haut. Meist verwenden sie Millimeterwellen, die Stoff durchleuchten, aber nicht tief in wasserhaltiges Gewebe eindringen können. So werden die Figur des Passagiers und in der Kleidung oder am Körper versteckte Päckchen und Flüssigkeiten sichtbar.

Terrorismus / Luftverkehr / USA
29.12.2009 · 22:37 Uhr
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