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Kolumbiens FARC-Rebellen töten vier Geiseln

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Bogotá (dpa) - Rebellen der kolumbianischen FARC-Guerillagruppe haben nach Regierungsangaben während eines Befreiungsversuchs der Armee vier Geiseln getötet.

Die vier Männer, drei Polizisten und ein Soldat, waren seit fast 13 Jahren in der Gewalt der FARC. Sie seien von den Rebellen «brutal hingerichtet» worden, sagte Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzón. Einem der Männer sei in den Rücken geschossen worden. Die drei anderen Leichen hätten Einschusslöcher im Kopf aufgewiesen. Eine fünfte Geisel konnte dem Minister zufolge verletzt entkommen.

Die Geiseln wurden getötet, als sich die Armee dem Versteck der Geiselnehmer in der Region Caquetá im Süden des Landes näherte. Die FARC hatte in früheren Jahren bis zu 70 Geiseln in ihrer Gewalt, unter ihnen die frühere Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt. Nach dem Tod der vier Geiseln am Samstag sollen sich noch 11 Polizisten und Soldaten in der Hand der linksgerichteten Guerillabewegung befinden. Die Familien der Opfer und der verbleibenden Geiseln forderten die Regierung zu Verhandlungen mit der FARC auf.

Konflikte / Kolumbien
27.11.2011 · 11:25 Uhr
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