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Kohlekonzerne dürfen umstrittene CO2-Speicher testen

Berlin (dpa) - Stromkonzerne dürfen die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid testen. Die Bundesregierung beschloss dafür einen Gesetzentwurf zur Erforschung des sogenannten CCS-Verfahrens bei der Stromgewinnung aus Kohlekraftwerken. Einen wichtigen Erfolg konnten skeptische Bundesländer wie Schleswig-Holstein und Niedersachsen erzielen. Sie sicherten sich ein Vetorecht. Bei begründeten Bedenken können sie CO2-Endlager in ihrem Gebiet verhindern. Bundesweit gibt es viele Bürgerinitiativen gegen CCS, die schwere Schäden für Mensch und Umwelt befürchten.

Energie / Kohle / Kabinett
13.04.2011 · 13:17 Uhr
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