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Koalitionskreise erwarten Wulff-Erklärung am Freitag

Der Druck auf Christian Wulff ist massiv gestiegen. Foto: Daniel Dal Zennaro/ArchivGroßansicht

Berlin (dpa) - Der Druck auf Bundespräsident Christian Wulff ist nach dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf Aufhebung seiner Immunität in den Reihen der schwarz-gelben Koalition massiv gestiegen.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur erwarten Koalitionsabgeordnete, dass sich Wulff bereits an diesem Freitag zu der neuen Entwicklung äußern wird. Ein Rücktritt zur Schadensbegrenzung wurde nicht ausgeschlossen.

Abgeordnete äußerten sich am Donnerstagabend intern besorgt und aufgeregt über die Entwicklung. Es gelte als unzumutbar für all jene, die Wulff 2010 gewählt hätten, nun über seine Immunität zu entscheiden, hieß es.

Die Koalition stellt sich auf ein verheerendes Medienecho und schärfste Kritik der Opposition ein. Sollte Wulff sich dennoch zum Durchhalten entschließen, müsse er sich auf einen «Spießrutenlauf» einstellen. Es wurde als geradezu tragisch bezeichnet, dass das Staatsoberhaupt auch mit dem Hinweis, die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen würden seine Unschuld beweisen, wohl kaum noch durchdringen würde.

Bundespräsident / Koalition
16.02.2012 · 22:08 Uhr
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