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Koalitionsgespräche von CDU und FDP in Sachsen

Tillich und ZastrowGroßansicht
Dresden (dpa) - In Sachsen gibt es grünes Licht für Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und FDP. Die Gespräche sollen schon am (heutigen) Dienstagmittag aufgenommen werden. Beide Landesvorstände hatten dem am Vorabend zugestimmt.

CDU-Ministerpräsident Stanislaw Tillich entschied sich für die Liberalen als Regierungspartner, weil es aus seiner Sicht die größten politischen Übereinstimmungen mit der FDP gibt.

Zudem seien nach dem Rücktritt von SPD-Vorsitzendem Thomas Jurk keine verbindlichen Gespräche mit dem bisherigen Koalitionspartner mehr möglich, hieß es. CDU und FDP hatten ohnehin lange vor der Landtagswahl erklärt, bei einem passenden Ergebnis künftig zusammenzuarbeiten.

Die CDU war bei der Wahl am Sonntag bei leichten Einbußen mit 40,2 Prozent erneut stärkste Kraft in Sachsen geworden. Die FDP mit Spitzenkandidat und Parteichef Holger Zastrow legte von 5,9 auf 10 Prozent zu. Rechnerisch wäre auch eine Fortsetzung der CDU/SPD- Koalition oder eine schwarz-grüne Koalition möglich. Tillich hatte vor seiner Entscheidung für die Liberalen am Montag noch Sondierungsgespräche mit SPD und Grünen geführt.

Sachsens SPD konnte bei der Wahl mit 10,4 Prozent nur knapp ihr historisch schlechtes Ergebnis von 2004 überbieten. SPD- Landeschef Thomas Jurk erklärte deshalb am Montag seinen sofortigen Rücktritt.

Das Koalitionsgespräch zwischen CDU und FDP im Ständehaus ist im Anschluss an die erste Sitzung der neuen CDU-Landtagsfraktion geplant, die um 10.00 Uhr beginnen soll.

Wahlen / Landtag / Sachsen
01.09.2009 · 06:47 Uhr
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