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Koalition bleibt im Umfragtief

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Berlin (dpa) - Die schwarz-gelbe Koalition geht mit schlechten Umfragewerten in die politische Sommerpause. Nach dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer liegen CDU/CSU unverändert bei 33 Prozent, die FDP bei 5 Prozent.

Wäre am nächsten Sonntag Bundestagswahl, käme die SPD auf 32 Prozent (plus 1 Prozentpunkt), die Grünen erreichten unverändert 15 Prozent, die Linke erhielte 10 Prozent (minus 1).

Die große Mehrheit der Bürger hat nach der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen kein Vertrauen in die Kompetenzen der Koalition. 87 Prozent sind der Ansicht, dass die Bundesregierung bei der Lösung der anstehenden Probleme nicht vorankommt. Nur 9 Prozent glauben, dass die Regierung die Probleme löst. Auch die Anhänger von Union (76 Prozent) und FDP (87 Prozent) sehen das so.

Die Liste der zehn wichtigsten Politikerinnen und Politiker wird weiterhin von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) angeführt. Er erreicht nach Sympathie und Leistung auf der Skala von +5 bis -5 einen Durchschnittswert von 2,0 (Juni II: 1,9). Auf Platz zwei bleibt mit unveränderten 1,4 Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), gefolgt vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Frank- Walter Steinmeier mit 1,0 (Juni II: 0,9). Deutlich verbessert hat sich Kanzlerin Angela Merkel mit 0,9 (Juni II: 0,5). Das Schlusslicht bildet weiterhin Außenminister und FDP-Chef Guido Westerwelle mit minus 1,6 (Juni II: minus 1,7).

Gut schneidet der neue Bundespräsident Christian Wulff ab. Er wird mit 1,9 beurteilt. Dabei erhält er laut ZDF bei den Anhängern aller Parteien einen positiven Durchschnittswert.

Parteien / Umfragen
16.07.2010 · 12:22 Uhr
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