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Klimagipfel: Greenpeace fordert Eingreifen von Merkel

Durban (dts) - Die Umweltorganisation Greeenpeace hat angesichts der chaotischen Situation bei den Abschlussverhandlungen auf dem UN-Klimagipfel in Durban ein Eingreifen von Kanzlerin Angela Merkel gefordert. "Diese Verhandlungen drohen an den Profitinteressen der Öl- und Kohelindustrie zu scheitern", sagte der Klimaexperte der Umweltorganisation, Martin Kaiser. Jetzt könne nur noch ein Anruf Merkels bei US-Präsident Barack Obama helfen, um die Verhandlungen zu retten.

Indessen wird der Gipfel trotz festgefahrener Verhandlungsstandpunkte fortgesetzt. "Es geht weiter", sagte der deutsche Chefunterhändler Karsten Sach. Allerdings könnten die Verhandlungen noch andauern. Bisher wehren sich vor allem Indien, China und die USA sich einem rechtlich verbindlichen Weltklimavertrag anzuschließen, der bis 2015 beschlossen werden soll, um die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen.
Südafrika / Umweltschutz / Weltpolitik
10.12.2011 · 16:12 Uhr
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