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Kleinere Flugzeuge landen wieder in Port-au-Prince

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Köln (dpa) - Zumindest lleinere Transportflugzeuge können jetzt auf dem Flughafen von Haitis verwüsteter Hauptstadt Port-au-Prince landen.

Eine Rot-Kreuz-Maschine habe 10 000 Plastikplanen, 4600 Wasserkanister, 5,5 Millionen Wasseraufbereitungstabletten, Medikamente gegen Durchfall, Kommunikationsausrüstung, zwei mobile Lagerhallen sowie Zelte und Erste-Hilfe-Pakete in die Hauptstadt des Karibikstaates gebracht, teilte das UN-Kinderhilfswerk UNICEF am Donnerstag mit. Am Abend sollte ein weiterer Charterflug aus dem UNICEF-Warenlager in Panama mit 45 Tonnen Hilfsgütern für die Opfer des Erdbebens eintreffen.

Er hat Geräte zum Testen von Trinkwasser, Medikamente, Materialien zur Wasseraufbereitung sowie Spiel- und Lernmaterial für 20 000 Familien an Bord. Das Büro des UN-Kinderhilfswerks in Haiti wurde bei dem Beben schwer beschädigt. Alle Mitarbeiter hätten sich aber in Sicherheit bringen können. Das Hilfswerk ruft dringend zur Hilfe für die Kinder in Haiti auf. «Wir müssen jetzt alles tun, um Hunderttausende Kinder in Haiti vor einer zweiten Katastrophe durch Hunger und Krankheiten zu schützen», wurde die Geschäftsführerin von Unicef-Deutschland, Regine Stachelhaus, in einer Erklärung zitiert.

Bereits vor der Naturkatastrophe waren rund ein Viertel der Kinder in Haiti unterernährt. Sie seien jetzt besonders gefährdet. Etwa die Hälfte der betroffenen Bevölkerung ist unter 18 Jahren. Die meisten leben in extremer Armut.

Erdbeben / Haiti
14.01.2010 · 13:35 Uhr
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