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Kirgisische Opposition bildet Übergangsregierung

Bischkek (dts) - Nach der Machtübernahme in Kirgistan hat die Opposition nun nach eigenen Angaben das Parlament aufgelöst und eine Übergangsregierung gebildet. Die neue Regierung unter Rosa Issakowna Otunbajewa solle zunächst für sechs Monate das Land führen. Die Opposition wolle zudem mit Präsident Kurmanbek Bakijew verhandeln, der unbestätigten Berichten zufolge aus der Hauptstadt Bischkek in die Region Dschalalabat geflüchtet sein soll. Laut Otunbajewa will die Übergangsregierung Gesetze revidieren, die Bakijew zum Schutz seiner Macht erlassen hatte. Bei den gestrigen Ausschreitungen in Bischkek sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 68 Menschen getötet worden, Vertreter der Opposition sprechen von über 100 Toten. Die genaue Lage in der ehemaligen Sowjetrepublik ist derzeit aufgrund widersprüchlicher Berichte von Regierung und Opposition äußerst unübersichtlich.
Kirgistan / Proteste / Gewalt
08.04.2010 · 08:28 Uhr
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