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Kino-Amokläufer von Aurora schweigt auch vor Gericht

Aurora (dts) - Der Kino-Amokläufer von Aurora im US-Bundesstaat Colorado hat auch bei der ersten Gerichtsverhandlung am Montag geschwiegen. "Er verschanzt sich hinter seinen Anwälten", sagte der Polizeichef von Aurora, Dan Oates. Bereits bei den Polizeivernehmungen hatte James H. die Aussage verweigert.

Er betrat den Gerichtssaal von Denver mit rot- und orangegefärbten Haaren und folgte der Verhandlung teilnahmslos. Beobachter des Gerichtstermins berichten, dass der 24-Jährige Mühe gehabt haben soll, die Augen offen zu halten und das er müde wirkte. Nie habe er dem Richter in die Augen geschaut. H. wird vorgeworfen, bei der "Batman"-Premiere in Aurora in der Nacht von Donnerstag zu Freitag zwölf Menschen getötet zu haben. Er soll den Kinosaal mit schwarzer Kleidung und Gasmaske gestürmt und wild um sich geschossen haben. Nach Angaben der Polizei hat der als intelligent geltende Student der Neurowissenschaften die Tat mehrere Wochen vorbereitet. Die Motive sind bisher völlig unklar. H. droht nun wegen mehrfachen Mordes die Todesstrafe.
USA / Unglücke / Gewalt / Justiz
23.07.2012 · 18:41 Uhr
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