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Kindsmörder Gäfgen bekommt wegen Folterdrohung Entschädigung

Frankfurt/Main (dpa) - Das Land Hessen muss dem verurteilten Kindsmörder Magnus Gäfgen wegen der Folterdrohung in einem Polizeiverhör eine Entschädigung zahlen. Gäfgen erhält 3000 Euro und Zinsen, entschied das Landgericht in Frankfurt. Entsetzt hat die Polizeigewerkschaft auf das Urteil reagiert. Es sei ein absoluter Skandal, dass ein selbstverliebter Gewaltverbrecher und Kindsmörder jetzt auch noch Geld bekomme, sagte der hessische Vorsitzende Heini Schmitt. Die Polizei hatte mit ihrer Drohung im Verhör den von Gäfgen entführten Bankierssohn Jakob von Metzler retten wollen.

Prozesse / Polizei / Kriminalität / Reaktionen
04.08.2011 · 16:55 Uhr
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