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Kindsmörder Gäfgen bekommt 3000 Euro Schmerzensgeld

Frankfurt/Main (dpa) - Der verurteilte Kindsmörder Magnus Gäfgen bekommt vom Land Hessen 3000 Euro Schmerzensgeld, weil er in einem Polizeiverhör gefoltert wurde. Gäfgen hatte vor dem Landgericht in Frankfurt 10 000 Euro gefordert. Die Kammer wies eine weitere Forderung nach Schadenersatz ab. Gäfgen hatte 2002 den Bankierssohn Jakob von Metzler entführt und ermordet. Mit der Drohung im Verhör hatte die Polizei das Kind nach der Festnahme Gäfgens noch retten wollen. Seine Schmerzensgeldforderung begründet Gäfgen mit psychischen Spätfolgen, unter denen er wegen der Drohungen leide.

Prozesse / Polizei / Kriminalität / Urteile
04.08.2011 · 12:13 Uhr
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