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Kinderhilfswerk fordert Einführung einer Kindergrundsicherung

Berlin (dts) - Das Deutsche Kinderhilfswerk hat die Einführung einer proportional zum Familieneinkommen gestaffelten Kindergrundsicherung gefordert, um eine "übermäßige Belastung von Familien" durch das Steuer- und Abgabesystem zu beenden. Erreicht werden könne dies durch einen Umbau des Kinderzuschlages, der allen Familien mit Kindern zugute kommen soll, bei denen der Kinderfreibetrag im Einkommensteuerrecht nicht zum Tragen kommt, so Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. Unterstützung bräuchten vor allem diejenigen, bei denen es finanzielle Probleme gebe und nicht diejenigen, die über höhere Kinderfreibeträge bereits von der Familienförderung profitiert hätten.

"Es darf nicht sein, dass durch die derzeitige Ausgestaltung des Ehegattensplittings und der steuerlichen Freibeträge Eltern mit hohen Einkommen überproportional profitieren oder die Unterstützung für Kinder von der Durchsetzungsfähigkeit ihrer Eltern bei Behörden abhängig ist", so Krüger. Die Ergebnisse der Gesamtevaluation der familienpolitischen Leistungen im vergangenen Jahr hätten gezeigt, dass die Förderung von Familien in Deutschland "an vielen Stellen in die falsche Richtung" laufe. "Deshalb ist es an der Zeit, mit einem Gesamtkonzept die Familienförderung vom Kopf auf die Füße zu stellen."
Politik / DEU / Gesellschaft
03.02.2014 · 11:10 Uhr
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