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Kernkraft: Brüderle fordert klare Unions-Strategie

Bundeswirtschaftsminister Brüderle (l, FDP) und Umweltminister Röttgen (CDU) auf der Regierungsbank im Bundestag.Großansicht
Leipzig (dpa) - Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat im Streit mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen um die Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken die Union aufgefordert, sich auf eine klare Strategie zu einigen.

«Es gibt in der Union sehr kontroverse Positionen und eine emotionale Diskussion. Es wäre hilfreich für eine erfolgreiche Bundesregierung, wenn die CDU ihre Position intern klären würde», sagte der FDP-Politiker der «Leipziger Volkszeitung» (Dienstag).

Kernkraft sei eine Brückentechnologie, die Deutschland in das Zeitalter der erneuerbaren Energien führen könne, bis diese wettbewerbsfähig seien, sagte Brüderle. «So können wir verhindern, dass die Strompreise weiter steigen.» Erst zum Wochenende hatten die Umweltmister von Hessen, Baden-Württemberg und Bayern, Tanja Gönner, Silke Lautenschläger (beide CDU) und Markus Söder (CSU), Röttgens Pläne scharf kritisiert, alte Kernkraftwerke schnellstens vom Netz zu nehmen.

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16.02.2010 · 10:42 Uhr
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