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Keine Söldner mehr für CIA-Geheimoperationen

Blackwater-Mitarbeiter in Bagdad (Archivbild). Die Söldnerfirma soll in Zukunft nicht mehr an geheimen CIA-Operationen in Pakistan und Afghanistan beteiligt werden.Großansicht
Washington (dpa) - Mitarbeiter der umstrittenen Söldnerfirma Blackwater sollen künftig nicht mehr bei geheimen CIA-Operationen in Pakistan und Afghanistan mitmischen. Der US-Geheimdienst hat auf massive Kritik hin einen entsprechenden Vertrag gekündigt, berichtete die «New York Times».

Nach dem Abkommen hatten Blackwater-Söldner bislang unbemannte Drohnen zum Einsatz gegen mutmaßliche Terroristen am Hindukusch mit Bomben bestückt. Blackwater ist - abgesehen von Sicherheitsaufgaben - nicht mehr in irgendwelche CIA-Operationen eingebunden», erklärte CIA-Sprecher George Little dem Blatt. Ursprünglich war die 40.000 Mann starke Söldnerfirma zum Schutz von US-Soldaten im Irak und in Afghanistan angeheuert worden. Das Unternehmen eines ehemaligen US-Soldaten mit Hauptsitz im US-Bundesstaat North Carolina ist bereits mehrfach in die Schlagzeilen geraten.

Ehemalige Mitarbeiter des Geheimdienstes hatten vor dem Sicherheitsausschuss des Senats ausgesagt, dass Blackwater-Söldner im Irak auch an mit Foltermethoden geführten Verhören von Terrorverdächtigen beteiligt waren. Dort war die Firma vor allem in die Schlagzeilen geraten, nachdem mehrere Mitarbeiter von Blackwater 2007 in Bagdad in eine Schießerei mit bis zu 17 toten Zivilisten verwickelt waren. Daraufhin entzog die dortige Regierung dem Unternehmen die Lizenz.

Konflikte / USA / Afghanistan / Pakistan
13.12.2009 · 11:56 Uhr
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