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Keine Hoffnung aus Island: Vulkan unverändert aktiv

Gletschervulkan EyjafjallaGroßansicht
Reykjavik (dpa) - Vorerst kein Hoffnungsschimmer aus Island für den Flugverkehr in Europa. Meteorologen und Vulkanologen in Reykjavik erklärten am Samstag übereinstimmend, dass der Vulkan unter dem Gletscher Eyjafjalla weiter riesige Mengen Dampf und Asche in die Atmosphäre stößt und Änderungen nicht in Sicht sind.

Dies werde «sicher noch Tage, vielleicht aber auch Wochen oder Monate so weitergehen», sagte eine Sprecherin des Meteorologischen Institutes im Rundfunk. Die Rauchsäule erreiche wie in der letzten Nacht eine Höhe von etwa acht Kilometern, ehe sie sich ausbreitet. Der Wind treibt die für Flugzeuge gefährliche Wolke nach wie vor in südliche Richtung auf den europäischen Kontinent zu.

In der östlichen Umgebung des Vulkans sorgt die massiv niederfallende Asche für immer mehr Dunkelheit auch am Tag. Nach Angaben des Außenministeriums bestehen weder für die Anwohner noch sonst auf Island eine gesundheitliche Gefahren durch den Ausbruch .

Weiter geöffnet ist auch der internationale isländische Flughafen Keflavik, auf dem der Verkehr Richtung Nordamerika ohne Störungen abgewickelt werden kann. Grund dafür ist, dass die Rauchwolke im südlichen Teil Islands direkt von der der Insel weggetrieben wird.

Vulkane / Luftverkehr / Island
17.04.2010 · 17:42 Uhr
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