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«Keine Gewalt»: Justiz weist Timoschenko-Vorwurf zurück

Julia TimoschenkoGroßansicht

Kiew/Moskau (dpa) - Die ukrainische Justiz hat Vorwürfe der inhaftierten Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko zurückgewiesen, dass im Gefängnis in Charkow Gewalt gegen sie angewendet worden sei.

Gerichtsmediziner seien zum Schluss gekommen, dass die Blutergüsse am Körper der Oppositionsführerin nicht am 20. April bei einem erzwungenen Transport in eine Klinik entstanden sein könnten. Das sagte Generalstaatsanwalt Viktor Pschonka am Freitag nach Angaben örtlicher Medien in Kiew. Er deutete an, dass sich die 51-Jährige die Wunden selbst beigebracht haben könnte.

«Nach Einschätzung der Ärzte können solche Verletzungen nur durch stumpfe Gegenstände entstehen und nicht durch einen Faustschlag, wie es Frau Timoschenko behauptet», sagte Pschonka. Die Politikerin hatte aus der Zelle heraus Fotos der Blutergüsse veröffentlichen lassen und die Behörden für die Verletzungen verantwortlich gemacht. Nach eigenen Angaben befindet sie sich aus Protest gegen die Behandlung seit 14 Tagen im Hungerstreik.

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04.05.2012 · 21:46 Uhr
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