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Kein Strategiewechsel in Afghanistan

Berlin (dpa) - Trotz des jüngsten tödlichen Angriffs in Afghanistan sehen Regierung und der größte Teil der Opposition keinen Grund für einen Strategiewechsel am Hindukusch. Neben Union und FDP bekannten sich auch SPD und Grüne zu einer Fortsetzung der Ausbildung einheimischer Sicherheitskräfte auch an vorderster Front. Nur die Linke bekräftigte ihre Forderung nach einem sofortigen Abzug der Bundeswehr. Am Freitag hatte ein afghanischer Soldat in einem Vorposten der Provinz Baghlan ein Blutbad angerichtet. Drei deutsche Soldaten wurden getötet, sechs verletzt, zwei davon schwer.

Konflikte / Bundeswehr / Afghanistan
20.02.2011 · 11:54 Uhr
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