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Kaum Ausschreitungen nach WM-Aus

Fans in Berlin bangen mit dem deutschen Team.Großansicht
Berlin (dpa) - Die Fußballfans in Deutschland haben auf das Ende ihres Weltmeisterschaftstraums weitgehend friedlich reagiert. In den meisten Orten leerten sich die Straßen und Plätze rasch nach dem 0:1 gegen Spanien, wie es in der Nacht zum Donnerstag bei den Polizeidienststellen hieß.

Von zeitweise gespenstischer Ruhe berichtete etwa die Polizei in Mettmann bei Düsseldorf. Autokorsos waren denn auch die Ausnahme - vereinzelt fuhren spanische Fans hupend durch die Städte.

Ein Polizist in der Ruhrgebietsstadt Hagen sah allerdings die Deutschen als «schlechte Verlierer.» Fans hätten sich gegenseitig provoziert, auch Flaschen seien geflogen. Auch andernorts kam es vereinzelt zu Schlägereien und Sachbeschädigungen - etwa in Hamburg und Magdeburg. Ein Polizist in Gießen sagte, einzelne Prügeleien habe es in Kneipen gegeben, während es beim Public Viewing ruhig gewesen sei.

Ein Polizeisprecher in Köln meinte, gemessen an der Masse der Fans seien die Handgreiflichkeiten im Rahmen geblieben. In Dresden war der Abgang der Fans «zügig und geräuschlos», wie ein Polizeisprecher meinte. «Sachsen versinkt in Trauer», sagt er. Als vorbildlich bezeichnete die Polizei in Aachen das Verhalten der Fans.

Fußball / WM / Fans / Kriminalität
08.07.2010 · 23:06 Uhr
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