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Kauder rügt Bildungspolitik der Länder und fordert Zentralabitur

Berlin (dts) - Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder (CDU), hat die Bildungspolitik der Bundesländer kritisiert. "Die Länder schauen zu sehr auf ihre Bildungshoheit", rügte er im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Kauder zeigte sich besorgt über die heutige Situation.

"Wenn Kinder von einem Bundesland ins andere kommen, ist das für sie oft eine Katastrophe, weil bis heute wenig zusammenpasst", klagte der CDU-Politiker. "Ich wünsche mir mittelfristig ein deutsches Zentralabitur." Es solle das heutige Niveau von Bayern und das frühere Niveau von Baden-Württemberg haben. "Ein modernes Land kann sich eine zersplitterte Bildungslandschaft nicht leisten", mahnte der Fraktionschef. "Den Wettbewerb mit asiatischen Staaten bestehen wir nur, wenn wir hier noch mehr tun. Wir haben kaum Bodenschätze: Wer nix im Boden hat, muss es in der Birne haben." Angesichts der laufenden Anpassungs- und Abstimmungsprozesse der Bildungspolitik der Bundesländer sagte Kauder: "Das Tempo zu mehr Bildungseinheit im Land ist mir noch zu gering." Der Bund sei bereit, in der Bildungspolitik verstärkt mit den Bundesländern zusammenzuarbeiten. "Mehr Geld gibt es jedoch nur gegen mehr Mitsprache vom Bund."
Politik / DEU / Bildung
30.03.2014 · 08:08 Uhr
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