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Katrin Krabbe muss vor Gericht aussagen

Hamburg (dts) - Katrin Krabbe, ehemalige 100-Meter-Weltmeisterin aus Neubrandenburg, wird vor dem Hamburger Landgericht erklären müssen, ob sie schon als junges Mädchen Dopingmittel bekommen hat. Das berichtet das Magazin "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Demnach ist die frühere Leichtathletin als Zeugin in einem Verfahren geladen, das ihre ehemalige Trainingskollegin Grit Breuer gegen den Dopingexperten Werner Franke angestrengt hat. Franke hatte Thomas Springstein, dem Trainer der beiden Sprinterinnen, vorgeworfen, junge Mädchen mit Dopingmitteln vermännlicht zu haben. Grundlage für Frankes Aussagen war eine Vernehmung der einstigen Sprinterin Frauke Tuttas durch die Berliner Staatsanwaltschaft. Tuttas, die heute als Rechtspflegerin arbeitet, hatte 1997 zu Protokoll gegeben, Springstein habe sie und ihre Trainingskolleginnen zur DDR-Zeit gedopt. Tuttas sagte, sie sei 16 Jahre alt gewesen, als sie zum ersten Mal Oral-Turinabol erhalten habe. In ihrer Trainingsgruppe waren damals auch die späteren Weltmeisterinnen Krabbe und Breuer. Das Hamburger Landgericht will die Aussage prüfen und hat neben Krabbe auch Tuttas als Zeugin geladen.
DEU / Leichtathletik / Doping
01.08.2009 · 14:59 Uhr
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