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Katholiken-Komitee zu Mixa: «Persönliche Tragödie»

München/Augsburg (dpa) ­ Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat das Rücktrittsangebot des Augsburger Bischofs Walter Mixa als unausweichlich bezeichnet.

«Es ist eine Erleichterung für die katholische Kirche in Deutschland, es ist doch eine schwere Last geworden», sagte ZdK-Präsident Alois Glück am Donnerstag dem Bayerischen Rundfunk (BR) in München. Der ZdK-Präsident kritisierte Mixas Art, mit den Vorwürfen umzugehen, und sprach von einer «persönlichen Tragödie».

Mixa habe sich durch seine früheren Reaktionen in eine schwierige Situation manövriert. «Ein sehr offener Umgang von Anfang an hätte vielleicht eine andere Entwicklung ermöglicht», sagte der ZdK- Präsident. Letztlich sei der Rücktritt unausweichlich geworden.

Glück geht davon aus, dass der Papst das Rücktrittsgesuch Mixas annehmen wird: «Alles andere wäre unvorstellbar.» Glück hatte schon vor wenigen Tagen gesagt, dass Mixa im Umgang mit den Gewaltvorwürfen offenbar schlechte Berater habe.

Kirchen / Kriminalität
22.04.2010 · 11:33 Uhr
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