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Kasparow: Freilassung ist Merkels Verdienst

Putin-Gegner Garri Kasparow glaubt nicht an eine Tauwetter-Periode in Russland. Foto: Waltraud Grubitzsch

Berlin (dpa) - Die Freilassung des Kreml-Gegners Michail Chodorkowski ist nach Ansicht des russischen Oppositionsführers Garri Kasparow «in erster Linie» ein Verdienst von Kanzlerin Angela Merkel.

«Ihr Druck hat eine entscheidende Rolle gespielt - sie hat da noch mehr bewirkt als die US-Amerikaner», sagte der frühere Schachweltmeister «Focus Online».

Er hoffe, dass Merkel Bundespräsident Joachim Gauck folge und ebenfalls nicht zu den Olympischen Winterspielen nach Sotschi reise. «Das wäre ein schwerer Schlag für (den russischen Präsidenten Wladimir) Putin. Wenn neben (US-Präsident Barack) Obama, der bereits sein Fernbleiben angekündigt hat, auch Merkel fehlt, ist das ein ganz wichtiges Signal», sagte Kasparow.

An eine Tauwetter-Periode unter Putin glaubt der Oppositionelle nicht: «An der generellen Situation hat sich nichts geändert. Viele Unschuldige sitzen noch ein, es wird weiter Unrechtsurteile geben, die Justiz arbeitet schon daran.»

Menschenrechte / Russland / Deutschland
21.12.2013 · 15:50 Uhr
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