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Karlsruhe erklärt Vorratsdatenspeicherung für verfassungswidrig

Karlsruhe (dpa) - Die sogenannte Vorratsdatenspeicherung ist in ihrer jetzigen Form verfassungswidrig. Das entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in einer Grundsatzentscheidung. Damit dürfen in Deutschland vorerst keine Telefon- und Internetdaten mehr ohne konkreten Verdacht massenhaft gespeichert werden. Anhand der Daten seien tiefe Einblicke in das soziale Umfeld möglich, so die Richter. Nach dem Urteil müssen die Unternehmen nun die auf Vorrat gespeicherten Daten unverzüglich vernichten.
Urteil / Innere Sicherheit / Datenschutz / Internet
02.03.2010 · 12:44 Uhr
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