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Kapitän Schettino: Zufällig in Rettungsboot gestürzt

Francesco SchettinoGroßansicht

Giglio/Berlin (dpa) - Der Kapitän der «Costa Concordia» hat ein technisches Problem bei der Evakuierung für sein Verlassen des havarierten Kreuzfahrtschiffs verantwortlich gemacht.

Vor einer Richterin sagte Francesco Schettino laut italienischen Medienberichten: «Ich wollte nicht abhauen, sondern habe Passagieren geholfen, ein Rettungsboot ins Wasser zu lassen.» Als der Absenkmechanismus blockierte, plötzlich aber wieder ansprang, «bin ich gestrauchelt und lag plötzlich zusammen mit den Passagieren im Boot». Daraufhin habe er nicht mehr auf das Schiff zurückkehren können, weil sich dieses schon zu sehr in Schräglage befunden habe.

Die Tageszeitungen «Corriere della Sera» und «La Repubblica» zweifeln diese Version der Ereignisse an, vor allem weil sich in dem Rettungsboot von Schettino auch der zweite Offizier Dimitri Christidis und der dritte Offizier Silvia Coronica befunden hätten.

Schifffahrt / Unfälle / Italien
18.01.2012 · 10:55 Uhr
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