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Kanzlerin plant Teilnahme an Trauerfeier

Soldaten tragen sich im Bundeswehr-Feldlager Masar-i-Scharif in Kondolenzbücher für ihre gefallenen Kameraden ein.Großansicht
Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will möglichst an der Trauerfeier für vier in Afghanistan getötete Bundeswehrsoldaten teilnehmen.

Bislang sei aber noch nicht sicher, ob sich ihre Teilnahme auch einrichten lasse, sagte der stellvertretende Regierungssprecher, Christoph Steegmans, am Montag in Berlin. Dafür gebe es noch zu viele Unwägbarkeiten.

Die zentrale Trauerfeier findet an diesem Freitag in Ingolstadt (Bayern) statt. Das teilte ein Sprecher des Bundeswehrkrankenhauses in Ulm mit. Voraussichtlich am Dienstag sollen die vier Soldaten nach Deutschland geflogen werden. Dies musste wegen der Beschränkungen im Luftverkehr nach dem isländischen Vulkanausbruchs bereits mehrfach verschoben werden. Die Soldaten waren am vergangenen Donnerstag in der nordafghanischen Provinz Baghlan getötet worden.

Nach den tödlichen Anschlägen auf die Bundeswehr in Afghanistan mit insgesamt sieben Toten innerhalb von zwei Wochen wird Merkel am Donnerstag eine Regierungserklärung im Bundestag abgeben. Steegmans sagte, die Kanzlerin werde noch einmal begründen, warum Deutschland mit dem vom Bundestag beschlossenen Mandat die Verpflichtungen für und in Afghanistan «auf eine sehr gute Weise» erfülle.

Für denselben Tag ist bislang auch die Befragung von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) vor dem Kundus-Untersuchungsausschuss des Bundestags geplant.

Konflikte / Bundeswehr / Afghanistan
19.04.2010 · 15:00 Uhr
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