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Kanadierin stirbt an Vogelgrippe

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Edmonton (dpa) - Erstmals ist nach Angaben der Behörden in Nordamerika ein Mensch an der Vogelgrippe gestorben. Eine Kanadierin, die China besucht hatte, sei Anfang des Jahres den Folgen der Infektion mit dem Virus H5N1 erlegen, teilte die kanadische Gesundheitsministerin Rona Ambrose mit.

Dennoch gebe es «keinen Grund zur Panik», berichtete der Fernsehsender CTV unter Berufung auf das Ministerium Health Canada. Der Erreger H5N1 sei Medizinern seit 15 Jahren bekannt. Seitdem hatte es noch keinen tödlichen Fall in Kanada oder den USA gegeben, beschwichtigt die Behörde. Außerdem sei es extrem selten, dass ein Patient das Virus weiter verbreite.

Erste Symptome hätten sich bei der Frau auf ihrem Rückflug aus China am 27. Dezember gezeigt. Kurz darauf sei die ansonsten gesunde Frau in Edmonton in der zentralkanadischen Provinz Alberta in ein Krankenhaus gegangen, aber wieder nach Hause geschickt worden. Sie starb wenige Tage später. Die Mitreisenden des Fluges von Peking nach Vancouver seien über den Tod informiert worden, hieß es weiter.

Gesundheit / Seuchen / Kanada
09.01.2014 · 17:02 Uhr
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