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Kampf gegen Ölpest im Golf von Mexiko erleidet Rückschlag

Washington (dts) - Nach der Naturkatastrophe im Golf von Mexiko hat der Kampf gegen die Ölpest einen Rückschlag erlitten. Nach Angaben des Ölkonzerns BP hatten sich an der Innenseite der Stahlglocke, die auf das größte Leck am Meeresgrund abgesenkt wurde, Eiskristalle aus Öl und Wasser gebildet. Das Eis hätte ein späteres Abpumpen des aufgefangenen Öls verhindert. Die 100 Tonnen schwere Glocke musste daher wieder von dem Leck entfernt und in rund 200 Meter Entfernung auf dem Meeresgrund abgestellt werden. Die Abdichtungsarbeiten sollen nun zunächst für zwei Tage ausgesetzt werden, um eine Lösung für das Problem zu finden. BP-Manager Doug Suttles wollte allerdings noch nicht von einem Scheitern der Arbeiten sprechen. Die Öl-Plattform "Deepwater Horizon" war am 22. April zwei Tage nach einer Explosion gesunken, seitdem laufen aus den Lecks auf dem Meeresboden täglich knapp 800.000 Liter Öl in den Golf von Mexiko. Erste Ausläufer des Öl-Teppichs hatten bereits am Donnerstag die Küste des US-Bundesstaates Louisiana erreicht.
USA / Energie / Natur / Unglücke
09.05.2010 · 09:58 Uhr
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