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Kalifornien: Noch kein Ende der Waldbrände in Sicht

Los Angeles (dts) - Die seit sechs Tagen anhaltenden acht Waldbrände nördlich von Los Angeles scheinen nicht an Stärke zu verlieren. Die Tageszeitung "Los Angeles Times" berichtet von mehr als fünfzig Gebäuden und über 40.000 Hektar Waldfläche, die inzwischen den Flammen zum Opfer gefallen sind. Gefährdet seien momentan vor allem das historische Mount-Wilson-Observatorium sowie mehrere Sender großer Fernseh- und Radiostationen, die sich in den Bergen im Norden der Stadt befinden. Offiziellen Mitteilungen zufolge hatte das Feuer am Montag die Region um den Big Tujunga Canyon sowie den Bezirk San Bernardino erreicht und dort für Schäden gesorgt. Mehrere Orte im Los Angeles County stehen unter der Anweisung, evakuiert zu werden. Einige Anwohner widersetzten sich jedoch den Anweisungen. Die Waldbrände besitzen mittlerweile eine Ausdehnung von insgesamt etwa 1.200 Quadratkilometern. Die Zahl der eingesetzten Feuerwehrmänner, die in 12-Stunden-Schichten im Einsatz sind, beläuft sich auf mehr als 3.700. Am Sonntag starben bei Acton zwei Feuerwehrleute während des Einsatzes gegen die Flammen. Eine Verbesserung der Situation sei nicht zu erwarten, solange die heiße und trockene Wetterlage anhalte, so ein offizieller Sprecher der Feuerwehr. Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat deshalb in vier Bezirken von Kalifornien den Notstand ausrufen lassen. Bereits im Jahr 2007 war der Süden Kaliforniens Opfer verheerender Waldbrände geworden, die Zehntausende zur Flucht zwangen und zwölf Menschen das Leben gekostet hatten.
USA / Waldbrände
01.09.2009 · 10:45 Uhr
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