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Kairo: Mindestens 20 Tote nach Ausschreitungen

Kairo (dts) - In Kairo sind am Mittwoch bei Angriffen Unbekannter auf eine Islamisten-Kundgebung vor dem ägyptischen Verteidigungsministerium mindestens 20 Menschen getötet worden. Medienberichten zufolge attackierten in den frühen Morgenstunden mit Gewehren und Schlagstöcken bewaffnete Männer die Demonstranten. Mehr als 160 Menschen seien zudem verletzt worden.

Die Angreifer und Demonstranten setzten Steine, Schlagstöcke und Brandbomben gegeneinander ein. Bisher ist allerdings unklar, ob unter den getöteten Personen auch Angreifer sind. Salafistengruppen hatten zu dem Protest aufgerufen, um gegen den Ausschluss ihres Präsidentschaftsbewerbers Hasim Abu Ismail zu demonstrieren. Dieser wurde disqualifiziert, weil seine Mutter eine doppelte Staatsbürgerschaft hatte. Vor der ersten Runde der Präsidentenwahl am 23. und 24. Mai ist damit eine friedliche Übergabe der Macht vom Militär auf ein gewähltes Staatsoberhaupt gefährdet.
Ägypten / Gewalt / Weltpolitik / Wahlen
02.05.2012 · 19:33 Uhr
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