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Kaida: Anschlag auf CIA war Rache für Mehsud

Patrouille in der Provinz KhostGroßansicht
Washington (dpa) - Das Terrornetzwerk El Kaida hat den jüngsten Anschlag auf einen Stützpunkt des US-Geheimdienstes CIA in Afghanistan als Rache für die Tötung mehrerer pakistanischer Taliban-Führer bezeichnet.

Das gehe aus einer am Mittwoch im Internet veröffentlichten Erklärung des Terrornetzwerks hervor, berichtete das auf die Auswertung islamistischer Websites spezialisierte IntelCenter in Washington. Der Anschlag, bei dem ein Selbstmordattentäter vor einer Woche sieben CIA-Agenten und einen Jordanier mit in den Tod gerissen hatte, «rächt den Tod von Baitullah Mehsud, Abi Saleh el-Somali und Abdula el-Libi», heißt es demnach in der Erklärung.

Mehsud, oberster Anführer der Taliban in Pakistan, war im August vergangenen Jahres bei einem US-Raketenangriff im Grenzgebiet zu Afghanistan getötet worden. Die Taliban-Kommandeure El-Somali und El-Libi starben Anfang Dezember bei einem Angriff einer unbemannten US-Drohne im pakistanischen Stammesgebiet Nord-Waziristan.

El Kaida hatte sich schon unmittelbar nach dem Anschlag auf den CIA-Stützpunkt zu der Tat bekannt. Von der sogenannten Forward Operation Base Chapman aus sollen die Angriffe der unbemannten Drohnen auf Taliban-Verstecke gesteuert werden. Das Attentat wurde von einem jordanischen Doppelagenten, dem Mediziner Humam Khalil Abu-Mulal al Balawi verübt, von dem sich der US-Geheimdienst Informationen über El Kaida erhofft hatte. Es war der blutigste Anschlag gegen die CIA seit Anfang der 80er Jahre.

Konflikte / Afghanistan / USA
07.01.2010 · 10:05 Uhr
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