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Kältetote in Österreich und Polen

Wien (dpa) - Auch im schneegewöhnten Österreich hat der eisige Winter Opfer gefordert. Auf dem Heimweg von verschiedenen Feiern sind am Wochenende drei Menschen bei eisigen Temperaturen erfroren. Schnee und Temperaturen teils unter minus 20 Grad legten in manchen Teilen des Landes den Autoverkehr lahm.

Auch Eisenbahnen hatten Probleme und es kam zu erheblichen Verspätungen. Rund um Salzburg sorgte am Montagmorgen viel Neuschnee für Chaos auf den Straßen.

Nachdem er in der Disco gefeiert hatte, machte sich ein 19-Jähriger aus der Steiermark auf den nur mehrere hundert Meter langen Nachhauseweg, berichtete der Sender ORF am Montag auf seiner Internetseite. Er nahm eine Abkürzung über einen Acker, stürzte dort mehrmals in der Dunkelheit und erfror schließlich. Laut Polizei trug der Teenager bei minus 23 Grad und Neuschnee nur Jeans, Turnschuhe und einen dünnen Pullover.

Auf dem Heimweg von seiner Firmenweihnachtsfeier war ein 43-jähriger Steirer bereits in der Nacht zum Samstag erfroren. Seine Leiche wurde auf einem Feld nur 500 Meter von seinem Haus in Leitersdorf entfernt gefunden. In Salzburg stürzte in der Nacht zu Sonntag ein 59-jähriger Rentner nach einem Gasthausbesuch eine sieben Meter hohe Böschung hinab. Er erfror auf der darunter liegenden Straße.

Der Frost hat auch in Rumänien erste Menschenleben gefordert. Bei Tiefsttemperaturen um die Minus 20 Grad starben landesweit elf Menschen an den Folgen der Unterkühlung, berichtete das Gesundheitsministerium in Bukarest am Montag.

Wetter / Verkehr / Österreich
21.12.2009 · 12:10 Uhr
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