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Kabarettist Polak sieht sich als jüdischen Provokateur

Berlin (dts) - Der Kabarettist Oliver Polak findet, dass man als Jude in Deutschland zwangsläufig zu einem Provokateur wird. "Das ist einfach nur ein Mechanismus, den ich über die Jahre aufbauen musste, um in Deutschland leben zu können", sagte er im Interview mit dem "Zeit-Magazin". "Mir wurden 35 Jahre lang dumme Fragen gestellt, und jetzt gibt es in meinen Shows die dummen Antworten."

Zum Beispiel habe ihn früher als Kind ein Bekannter seiner Eltern für Jesus Tod verantwortlich gemacht. "Wenn sich das häuft, wirst du irgendwann wahnsinnig", sagte der aus Papenburg stammende Polak, dessen Tour-Programm den Namen "Ich darf das, ich bin Jude! Live!" trägt.
DEU / Bühne / Leute
25.04.2012 · 13:40 Uhr
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