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Jusos und SPD-Senioren gegen Riester-Rente und Rente mit 67

Berlin (dts) - Teile der SPD wollen die staatlich geförderte Riester-Rente abschaffen. Das berichtet der "Spiegel". In einem gemeinsamen Papier fordern die Jusos und die Arbeitsgemeinschaft 60plus, die gesetzliche Rente müsse wieder "vorrangig und verlässlich" einen angemessenen Lebensstandard sicherstellen.

Riester- und Betriebsrente seien dann "lediglich private Ergänzungen", ihre Förderung durch den Staat sei in diesem Fall "letztlich entbehrlich". Außerdem wollen die beiden SPD-Untergruppen alle Erwerbstätigen in die Finanzierung des Rentensystems einbeziehen, also auch Freiberufler und sonstige Selbständige. Gemeinsam wenden sich Jusos und Partei-Senioren zudem gegen die Rente mit 67: Das Gesetz müsse "abgeschafft, mindestens im Vollzug ausgesetzt werden", heißt es in dem Papier – schließlich seien beinahe 80 Prozent der 60- bis 64-Jährigen "nicht in einer sozialversicherungspflichtigen Vollerwerbsstelle tätig". Stattdessen müsse es flexiblere Übergänge geben: "Wir wenden uns gegen eine auf ein bestimmtes Lebensalter festgelegte allgemeine Renteneintrittsgrenze."
DEU / Parteien / Arbeitsmarkt
09.04.2011 · 13:27 Uhr
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