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Jung verwahrt sich gegen Vertuschungsvorwurf

Berlin (dpa) - Das Bundeskanzleramt hatte schon wenige Stunden nach dem Bombardement von Kundus Hinweise auf zivile Opfer. Das geht aus einer internen Mail hervor. Darin ist unter Berufung auf eine «unverbindliche Erstinfo des BND» von 50 bis 100 toten Zivilisten die Rede. Ex-Verteidigungsminister Franz Josef Jung verwahrte sich heute vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags gegen den Vorwurf der Vertuschung. Die Regierung hatte wochenlang keine klare Aussage dazu gemacht, ob es bei dem Luftschlag Anfang September zivile Opfer gab.
Konflikte / Untersuchungsausschuss / Afghanistan
25.03.2010 · 17:56 Uhr
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