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Jung verteidigt Vorgehen bei Kundus-Affäre

Berlin (dts) - Der frühere Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) hat das Vorgehen bei dem Luftschlag auf zwei Tanklaster in Afghanistan 2009, der letztendlich zur Kundus-Affäre führte, gerechtfertigt. "Wir hatten sehr konkrete Informationen, dass die Taliban einen großen Anschlag gegen uns geplant haben, gegen das Lager in Kundus, und auch mit Tanklastwagen", sagte Jung im Deutschlandfunk. "Ich habe damals an der Seite von Oberst Klein gestanden und tue das auch noch heute."

Um weiteren Schaden von der Bundeswehr abzuhalten, hatte der damalige Verteidigungsminister schließlich keine andere Wahl, als sein Amt niederzulegen. "Es war eine Stimmungslage, die auch medial sehr, sehr hochgezogen war." Bei dem Luftangriff waren seinerzeit zahlreiche Zivilisten ums Leben gekommen. Am Donnerstag beendete der Kundus-Untersuchungsausschuss seine Arbeit, ohne jedoch Einigkeit in den zentralen Fragen erzielt zu haben.
DEU / Militär
28.10.2011 · 11:25 Uhr
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