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Juncker: Krisenfonds soll leistungsfähiger gemacht werden

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Straßburg (dpa) - Der Krisenfonds EFSF für wackelnde Eurostaaten soll nach den Worten von Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker zwar nicht noch weiter aufgestockt, aber effektiver genutzt werden. Das sagte der luxemburgische Premier Journalisten nach einer Anhörung im Straßburger Europarlament.

In den vergangenen Tagen war insbesondere am Rande der Tagungen von Internationalem Währungsfonds und Weltbank in Washington über eine Aufstockung des EFSF spekuliert worden. Der Fonds kann bis zu 440 Milliarden Euro ausleihen.

«Wir werden nicht das Finanzvolumen des EFSF erhöhen», sagte Juncker. «Wir werden dieses Werkzeug mit der größtmöglichen Effektivität einsetzen, und wir werden sehen, wie wir das machen.»

Ein weitere Reform des EFSF solle aber erst debattiert werden, nachdem alle 17 Eurostaaten die Beschlüsse des Eurogipfels vom 21. Juli in nationales Recht umgesetzt hätten.

Bisher ist das nicht der Fall. Der Gipfel hatte unter anderem beschlossen, dass der EFSF auch Anleihen von Krisenstaaten aufkaufen kann - bisher übernimmt die Europäische Zentralbank diese wichtige Stabilisierung-Aufgabe.

EU / Finanzen / Griechenland
27.09.2011 · 22:56 Uhr
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