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Juncker: Athen will kein Geld von Euro-Partnern

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Luxemburg (dpa) - Das hoch verschuldete Griechenland will nach den Worten von Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker kein Geld von seinen Partnern der Eurozone.

Nach einer Begegnung mit dem griechischen Regierungschef Giorgos Papandreou sagte der luxemburgische Premier in Luxemburg: «Griechenland trägt sich nicht mit dem Gedanken, sich in Sachen Finanzhilfe an die anderen Euro-Staaten zu wenden...». Das Land sei hingegen «sehr dezidiert der Auffassung, dass das vorgelegte Konsolidierungsprogramm ausreicht, um in innergriechischen Entscheidungsverfahren im Jahr 2010 eine Absenkung des gesamtstaatlichen Defizits um vier Prozentpunkte zu erreichen». Papandreou reiste nach seiner Begegnung weiter nach Berlin, wo er Kanzlerin Angela Merkel treffen wollte.

Juncker sagte der dpa Deutsche Presse-Agentur in Luxemburg: «Tatsache ist aber, dass es bei dem Beschluss der (EU-) Staats- und Regierungschefs bleibt, dass wenn notwendig, geeignete Maßnahmen in koordinierter Form getroffen werden, um die Finanzstabilität im Euroraum sicherzustellen.» Griechenland hat rund 300 Milliarden Euro Schulden; die Schuldenkrise bedroht die Stabilität des gesamten gemeinsamen Währungsgebiets mit 16 Ländern.

EU / Finanzen / Griechenland
05.03.2010 · 16:56 Uhr
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