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JPMorgan Chase verzockt sich: 2 Milliarden Dollar futsch

New York (dpa) - Die größte US-Bank JPMorgan Chase hat sich kräftig verspekuliert. Das Wall-Street-Institut hat seit Anfang April rund 2 Milliarden Dollar oder umgerechnet 1,5 Milliarden Euro bei riskanten Finanzwetten verloren. Bankchef Jamie Dimon sah sich gezwungen, persönlich die Anleger zu informieren. Die Verluste seien selbstverschuldet, sagte er in einer Telefonkonferenz. Er sprach von «ungeheuerlichen Fehlern», Schlampereien und falsche Entscheidungen. Die Börsianer reagierten geschockt. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um 6 Prozent und zog auch andere Banktitel in den Keller.

Banken / USA
11.05.2012 · 01:05 Uhr
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