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JPMorgan Chase gerät bei Madoff-Betrug in Erklärungsnot

New York (dpa) - Die US-Großbank JPMorgan Chase steht wegen ihrer engen Geschäftsbeziehungen zum Milliardenbetrüger Bernard Madoff am Pranger. Ein Vertreter der Geschädigten wirft der Hausbank von Madoff vor, dass sie trotz erheblicher Zweifel an seinem Geschäftsgebaren untätig geblieben sei. Mindestens anderthalb Jahre vor dem Auffliegen des Schneeballsystems im Dezember 2008 hätten Mitarbeiter Verdacht geschöpft und intern gewarnt. Dennoch habe die Führung von JPMorgan Chase die Konten bis zum Tage von Madoffs Verhaftung offengehalten.

Banken / USA
04.02.2011 · 01:35 Uhr
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