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Journalist Diekmann sieht Radikalisierung der Deutschen Burschenschaft

Berlin (dts) - Der "Spiegel"-Journalist Florian Diekmann sieht eine Radikalisierung bei der Deutschen Burschenschaft. Der Verband leide unter einem starken Mitgliederschwund und habe das Problem, "dass er eine Minderheit - es ist wirklich eine Minderheit - an rechtsextremen einzelnen Burschenschaften und Bünden eben überhaupt nicht in den Griff bekommt", sagte Diekmann im Deutschlandfunk. Und diese würden dann eine dominierende Rolle im Verband einnehmen.

"es gibt Entsetzen über das Verhalten einiger Burschenschaften und auch ganzer Bünde auch bei öffentlichen Veranstaltungen, die eben auch das Ansehen des Verbandes stark in den Schmutz ziehen", sagte der Journalist weiter. Man spreche da von Verhaltensweisen und Redewendungen, die "gerade noch so am Rand des Erlaubten" seien.
DEU / Gesellschaft
16.07.2011 · 20:05 Uhr
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