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Jordaniens König: Arabischer Frühling ist Chance

Jordaniens König Abdullah II. sieht sich als Teil des Arabischen Frühlings. Archivfoto: Jamal Nasrallah, epaGroßansicht

Amman (dpa) - Der jordanische König Abdullah II. hat sich selbst als Teil des Arabischen Frühlings präsentiert.

In einer Rede bei einer Regionalkonferenz des Weltwirtschaftsforums (WEF) an der Küste des Toten Meeres sagte er am Samstag: «Der Arabische Frühling ist für uns eine Chance gewesen, um unsere nationalen Interessen zu verfolgen und voranzutreiben.»

Zu den von ihm befürworteten Reformen gehörten ein unabhängiges Verfassungsgericht und eine unabhängige Wahlkommission, erklärte er nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Petra. Transparenz und Rechtsstaatlichkeit seien wichtige Eckpfeiler der Demokratie. Die Kernfrage sei jedoch, wie man neue Arbeitsplätze schaffen könne.

Wie in anderen arabischen Ländern so waren auch in Jordanien in den vergangenen Monaten immer wieder Oppositionelle auf die Straße gegangen. Sie forderten demokratische Reformen und die Absetzung einiger unbeliebter Amtsträger. Eine ihrer Hauptforderungen wurde in dieser Woche erfüllt, als der König einen renommierten Richter als Nachfolger zum Nachfolger von Ministerpräsident Maruf al-Bachit ernannte.

Regierung / Unruhen / Jordanien
22.10.2011 · 13:01 Uhr
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