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Jemeniten suchen weiter nach Paket-Senderin

Sanaa (dpa) - Die jemenitischen Behörden suchen weiter nach einer Frau, die verdächtigt wird, Paketbomben nach Amerika verschickt zu haben.

Ein Sprecher des Innenministeriums in Sanaa sagte am Montag der dpa, die Sicherheitskräfte bemühten sich intensiv um eine Identifizierung der Absenderin der verdächtigen Pakete, die auf ihrem Weg in die USA entdeckt worden waren.

Eine Studentin, die zunächst unter diesem Verdacht vernommen wurde, war am Sonntag auf freien Fuß gesetzt worden. Die 22-jährige Hanan Mohammad al-Samawi sei «die falsche Person» gewesen, sagte ein Angehöriger des Sicherheitsdienstes der Nachrichtenagentur dpa.

Al-Samawi war am Vortag in Sanaa festgenommen worden, nachdem US-Ermittler sie zunächst als Aufgeber der Paketbomben identifiziert hatten. Schon am Sonntag hatte es jedoch geheißen, dass sie möglicherweise Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden war und jemand ihre persönlichen Daten benutzt hatte.

Terrorismus / Jemen
01.11.2010 · 08:39 Uhr
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